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Sonntag, 2. November 2008

Sensation Formel 1


Böse Zungen behaupten, die Formel 1 wäre kein Sport. Diese schaue ich verständnislos ins Gesicht und erkläre, was für Anstrengungen in anderthalb Stunden Rennfahren so auf die Fahrer zukommen.

Egal, ob nun Sport oder nicht, eine Sensation war das heutige letzte Rennen der Saison 2008 auf jeden Fall. Massa holte sich gestern im Qualifying die Pole Position, WM-Konkurrent und seinerseits Silberpfeilpilot Lewis Hamilton startete nur von Position 4, der 5. Rang am Ende des Rennen in Sao Paolo sollte Hamilton selbst bei einem Sieg vom Brasilianer in Ferrari-Diensten ausreichen, um jüngster Formel-1-Weltmeister der Geschichte zu werden. Doch Achtung! Letzte Saison war die Möglichkeit auch schon da. In seiner allerersten Saison verfehlte Hamilton durch eigene Fehler und ein Getriebeproblem die WM. Damals wurde Kimi Raikönnen Weltmeister, der vor dem Rennen nur einen Punkt hinter dem jungen Engländer lag. Dieses Jahr aber konnte der schweigsame Finne nicht mehr in den Kampf um die WM eingreifen. Wie fast jeder mittlerweile weiß, schaffte es Hamilton diesmal in einem fulminanten Rennen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Regen zu Beginn des Rennen, weshalb erst nach 10-minütiger Pause der Grand Prix begann. Coulthard fiel in seinem letzten Formel 1 Rennen bereits in der ersten Kurve durch Fremdverschuldung aus. Ein wenig ruhmreicher Abtritt eines großen und sympathischen Fahrers, ohne den ich die Formel 1 nicht kenne. Auch wegen des Ausscheidens von Alonsos Teamkollegen Piquet, der ebenfalls in der ersten Kurve ein rasches Ende der Saison fand, kam das Safety Car von Bernd Mayländer zum Einsatz. Danach gab es eine Menge Leerlauf, bis auf einmal Sebastian Vettel, der dieses Jahr ebenfalls einen Rekord gebrochen hatte, in Imola, wo er jüngster Sieger eines Formel 1 Grand Prix' wurde, auf der 2. Position fuhr. Zwar konnte er die aufgrund einer anderen Strategie nicht halten, doch landete er ein weiteres Mal in den Punkterängen. Nach seinem Stopp kam er hinter Hamilton auf Postion 5 zurück auf die Strecke. 6 Runden vor Schluss wurde dann noch einmal alles chaotisch, wieder begann es zu regnen. Alle Fahrer bis auf Toyota Pilot Timo Glock wechselten auf Regenreifen, auf einmal war Hamilton nur noch 5. Durch einen Fahrfehler schaffte es Vettel dann doch noch 2 Runden vor der Zielflagge, den Engländer zu überrunden. In der letzten Kurve aber, wurde Hamilton für seine ansonsten sehr gute Leistung belohnt. Glocks Strategie ging nicht vollends auf und wurde von Vettel und Hamilton noch überholt. Ferrari und Massa fühlten sich schon als Weltmeister, mussten dann aber doch begreifen, dass Hamilton es tatsächlich noch geschafft hatte. Ein sensationelles Finish einer fulminanten Saison.

So wie es Bernie Ecclestone, Chef der Formel 1, sich gewünscht hatte. Am liebste sei es ihm, wenn die WM in der allerletzten Kurve entschieden würde. Bernie, du hattest recht!


Viele Tränen sollten schließlich fließen, ob aus Glück oder Trauer war letztlich jedem gleich. Gefühlter Gewinner dieser Saison ist für mich jedoch nicht Hamilton, sondern Sebastian Vettel, der in einem eigentlich unterlegenem Auto nicht nur einen Sieg in Monza, sondern auch Konstanz in seinen Leistungen erbringen konnte. Highlight war sicher das Nachtrennen in Singapur, auch wenn das Rennen sehr langweilig und rar an Überholungen gewesen war.


Toll waren die übermäßig vielen Rennen mit Nässe, die alles durcheinanderwirbeln konnte.


Die deutschen Fahrer konnten oft überzeugen, allen voran Heidfeld und Vettel. Aber auch Timo Glock war ab der zweiten Saisonhälfte voll bei Toyota angekommen. Nico Rosberg war zwar wie immer charmant, aber nur selten so erfolgreich wie im ersten Rennen in Australien, wo er dritter wurde. Sutil sah im Force India nur selten die Ziellinie. Eigene Fehler, oder das Scheitern durch einen technischen Defekt verhinderten gute Leistungen.


Entscheidungen der Strewards waren mehr als oft fraglich, brachten aber mächtig Spannung in den Kampf um die WM. Die Fehler der Ferraricrew, zum Beispiel in Ungarn, könnten am Ende Massa um die WM gebracht haben.


Daumen hoch, Hut ab, auch wenn ich lieber Massa als Weltmeister gesehen hätte...

Aber, die nächste Saison kommt bestimmt. Hoffentlich ähnlich erfolgreich für deutsche Piloten und macht Bernie glücklich, denn der sieht am liebsten eine offene aber faire Schlacht, bis zur letzten Kurve der Saison.

Montag, 29. September 2008

Mal was anderes

Ich glaube, ich muss das Thema dieses Blogs mal wieder umkrempeln. Denn nun widme ich diesem Blog meine Aufmerksamkeit, wenn es um Film und Serie geht. Ich versuche zweisprachig (also auf Deutsch und Englisch) zu schreiben. Schaut euch da einfach mal um und kommentiert fleißig.
Was aus meinem Blogger-Blog wird, weiß ich noch nicht so genau, allerdings wird der auch erstmal weitergeführt.

Donnerstag, 4. September 2008

Samantha - Who?!?

Wer meinen letzten Post oder die Fernsehzeitung gelesen hat, weiß etwas mit dem Titel anzufangen. Den habe ich übrigens mit Absicht verändert, bevor sich jemand über meine Unkenntnis zur neuen Serie auf Pro7 beschwert.
Diese neue Sitcom heißt "Samantha Who?" und erzählt eine nicht gerade neue, aber dennoch witzig umgesetzte Geschichte. Eine total versnobte junge Frau fällt für ein paar Tage ins Koma und wacht ohne jegliche Erinnerungen auf.
Samantha (Christina Applegate) muss ihr gesamtes Umfeld neu erforschen. Dazu gehören zum einen ihre Eltern, mit denen sie seit zwei Jahren kein Wort mehr gewechselt hat, ihr Freund Todd (Barry Watson) und ihre Freundinnen Dena und Andrea. Schnell bemerkt Samantha in der ersten Folge Gute Sam, böse Sam, dass sie vor ihrem Koma ein Miststück war. Sie bereut vieles und versucht einen Neuanfang, ob der mit Erfolg gekrönt ist, sollt ihr selber sehen. Wenn ihr die erste Folge gestern Abend verpasst habt, am Sonntag läuft die Wiederholung der Folge.

Erstes Fazit: Die Serie hat einen tollen Look, sympathische und skurrile Charaktere und wundervolle SchauspielerInnen. Wenn die erste Staffel das Niveau der ersten Episode halten kann, hat die Sitcom klares Hitpotenzial. Also, erinnere dich bloß nicht zu schnell Sam!

Mittwoch, 3. September 2008

Serienabend

Nach langer Sendepause gibt's hier mal wieder was zu lesen. Da trifft es sich doch gut, dass mir Pro7 gleich drei Serien vorsetzt. Grey's Anatomy gucke ich zwar erst seit den Sommerferien, da morgens die früheren Folgen gesendet werden. Die waren lustig und der Anfang der neuen ist es auch.
Später steht noch Samantha Who? und neue Scrubs-Folgen auf dem Plan.
Dieser Stundeplan gefällt mir sehr viel besser als meiner von der Schule. Immerhin sehe ich in der Schule keinen künstlichen Darm... (versteht man nur, wenn man den Anfang der Grey's Anatomy Folge gesehen hat.)

Sonntag, 13. Juli 2008

Es ist da!

2 Tage harte Arbeit, eine rauchende Tastatur. Erleichterung breitet sich in mir aus. Geschaft, genau rechtzeitig. Es ist Sonntag 16:30 Uhr. Ich sitze vor meinem PC und sehe das PDF-Dokument auf meinem Desktop, unscheinbar wartet es darauf, von mir durch einen gezielten Doppelklick der linken Maustaste geöffnet zu werden. Und siehe da! Es hat funktioniert. Wem soll ich danken? Mir selber? Das wäre doch sehr arrogant. Allerdings stimmt es wohl, dass ich als alleiniger Redakteur von Freizeitfresser an dem Magazin gewerkelt habe. Gut, ich habe auch nur Ulf gefragt, ob er Zeit und Lust hat, etwas beizutragen. Doch der hat eh schon zu viel zu tun. Deshalb habe ich die Aufgabe übernommen und bin zufrieden.

Nun, ich könnte jetzt noch etwas Werbung machen - das mache ich auch. Denn die Programme, die ich benutzt habe sind zum Teil eh schon bekannt, zum anderen auch sehr nützlich und benutzerfreundlich.
Den Anfang macht Microsofts Publisher. Ist eben im Office Paket mit drin gewesen (ich habe die 2000er Version). Ganz sicher ist es nicht das beste - aber für meine Ansprüche genügt es.
Als nächstes wäre da Adobes Photoshop. Super Programm, mit dem ich alle Bilder so hingekriegt habe, wie ich sie haben wollte.
Fraps ist sicher eins der nützlichsten Programme für das schießen von Bildern in Spielen. Kam natürlich auch zum Einsatz.
Zum Schluss erwähne ich noch FreePDF XP, mit dem man nahezu alle Dateien ins beliebte PDF-Format formatieren kann.

Ansonsten wünsche ich viel Spaß beim virtuellen Blättern.

PS: Die Wartezeit für den Download bitte ich zu entschuldigen - ich brauchte halt was kostenloses, schnelles und einfaches zum Upload.

Mittwoch, 2. Juli 2008

Filme, die man gesehen haben muss (2)

Heute: Abre los ojos vs. Vanilla Sky



Abre los ojos, das ist Spanisch und bedeutet soviel wie "Öffne deine Augen". Der spanische Film aus dem Jahre 1997 wurde bei uns unter dem Namen "Open your Eyes" bekannt. Die berühmteste Schauspielerin aus dem Film ist sicherlich Penélope Cruz, zumindest weltweit berühmt. Doch einen weltweiten Durchbruch gelang dem Filmstoff erst 2001, in einem Hollywood-Remake mit Tom Cruise, Cameron Diaz und erneut Penélope Cruz - Vanilla Sky.

Was passiertüberhaupt in den Filmen. Nun ja, grundsätzlich natürlich genau dasselbe. Im folgenden Text schreibe ich die Namen der Charaktere aus beiden Filmen hin, den des Remakes in Klammern.
César (David Aames) befindet sich in einer psychiatrischen Anstalt. Der Psychiater Antonio (Dr. Curtis McCabe) versucht ihm zu helfen, sich an einen Mord zu erinnern. Was ist bloß passiert, will nicht nur der Psychiater und der Zuschauer erfahren, auch César (David) will wissen, wieso er in einer Psychiatrie eingesperrt ist.
Dabei lebte César (David) früher ein tadelloses Leben als Playboy. Mit seinem Unternehmen erfolgreich, deshalb millionenschwer, schmeißt er eine große Geburtstagsparty. Seine Freundin Nuria (Julie Gianni) wird von einer Nacht auf die andere seine Ex. Doch so leicht lässt sie nicht von ihm ab. Ohne Einladung besucht sie Césars (Davids) Feier und wird von ihm eiskalt abserviert. Denn auf der Party hat der Schönling es bereits auf eine andere abgesehen - Sofia (ebenfalls Sofia). Die ist zwar als Begleitung seines besten Freundes Pelayo (Brian Shelby) aufgetaucht, was für César (David) aber kein Hindernis darstellt. Sie schleichen sich von der Party in die Wohnung von Sofia, wo beide die Nacht verbringen - ohne sich aber zu Nahe zu kommen. Am nächsten Morgen wartet die Ex, die die beiden Turteltauben verfolgt hat, bereits auf den Verführer. Von ihrem Charme überredet, steigt César (David) zu ihr ins Auto. Ein großer Fehler, wie sich herausstellt, denn die eifersüchtige Nuria (Julie) fährt mit dem Auto durch die Leitplanke und stirbt bei dem Aufprall. César (David) jedoch überlebt. Schwer verunstaltet und ohne wirkliche Hoffnung auf eine komplette Regeneration versucht er sein Leben wieder in den Griff zu kriegen. Doch der Albtraum fängt gerade erst an...

Ja, es ist nicht ganz einfach die Geschichte des Filmes zu erzählen, denn das lässt das Drehbuch einfach nicht zu. Einfache Szenenwechsel sind dem Film fremd, ständig springen wir zwischen Psychiatrie, Vergangenheit und alptraumhaften Ereignissen umher. Die ähneln sich in den Filmen teilweise, aber nicht komplett, hierbei lässt sich Vanilla Sky ein paar Freiheiten.
Auf jeden Fall ist der rote Faden beim ersten Mal gucken nicht so leicht zu verfolgen. Allerdings löst das Finale alle Rätsel schlüssig - in beiden Versionen.

So nun aber zu den Unterschieden. Welcher Film der beiden ist besser? Das ist zwar auch Geschmackssache, aber manche Punkte lassen sich leicht klären. Die profesionelleren und aufwendigeren Effekte, Kameraführungen und Schauspieler sind sicherlich alle auf Seiten der Hollywoodverfilmung, was auch mit dem moderneren Mitteln zu tun haben dürfte (4 Jahre Unterschied) und natürlich des Budgets. Die USA-Filmschmiede reizt mit Namen der Schauspieler, von der spanischen Seite kennt man nur Frau Cruz.
Dennoch ist das spanische Original ebenso spannend wie das Remake und an manchen Stellen sogar noch krasser.
Im Original merkt man César den Reichtum nicht einmal ansatzweise so sehr an, wie David in Vanilla Sky.

Wenn ich mich recht erinnere, kann der knapp 20 Minuten längere Film Vanilla Sky noch mehr Hintergrundgeschichten erzählen, die die Erlebnisse Davids noch intensiver gestalten können. Letztlich müsste ich mich noch für einen der beiden Filme entscheiden. Mir gefällt das Remake besser, wegen den oben genannten Gründen. Allerdings hat auch das Original seine Reize. Wer einen der beiden Filme schon kennt, sollte den anderen auf jeden Fall auch sehen, weil es eben auch Unterschiede gibt. In diesem Falle stellen sie mal die Haupthandlung zurück und erleben Sie den Film.
Wenn man noch keinen der beiden Filme kennt, sollte sich von meiner Wahl nicht beeinflussen lassen. Am besten auch beide gucken, dann versteht man die Zusammenhänge eh besser. Beim ersten Mal muss man sich allerdings auch Zeit nehmen, wenn möglich ohne Unterbrechung gucken, denn die versauen einem das famose Filmerlebnis und Sie werden aus der Handlung geworfen - und die muss man sich sehr genau ansehen, um sie zu verstehen.

He's coming from behind

Für alle Freunde eines nicht so unbekannten Computerspielpiraten ist dieser Link sicherlich eine Erfüllung seiner Träume. Viel Spaß dabei.

Im Wandel der Zeit - Guybrush Threepwood

Ein großes Dankeschön geht an Ron Gilbert und dessen Blog, sonst hätte ich das nie gesehen...

Montag, 30. Juni 2008

"Héroes" 08


Nach 44 Jaaaaaaaaaaaaaaaaaahrn
wurde Spanien mal wieder Meister
Wir war'n daaaaaaaaaa
doch wurden nur Europas Zweiter

Schade Jungs, vielleicht beim nächsten Mal - mit gutem Fußball.

Dienstag, 3. Juni 2008

Neulich bei Mr. Monk

Monk: "Ich vertrage nicht sehr viel"
Larry: "Wieviel haben Sie denn getrunken?"
Monk streckt einen Zeigefinger aus
Larry: "... eine Flasche?"
Monk: "Nein, einen Schluck."
Monk Folge 50, "Mr. Monk ist betrunken", RTL, Di 03.06.2008

Sonntag, 1. Juni 2008

Filme, die man gesehen haben muss (1)

Heute: Fight Club

Fight Club ist ein genialer Thriller aus dem Jahre 1999. Brad Pitt, Edward Norton und Helena Bonham Carter spielen unter anderem darin mit - und zwar richtig gut.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Edward Norton erzählt uns von seinem tristlosen Leben, mit dem er überhaupt nicht zufrieden ist. Selbsthilfegruppen sollen ihn aus seinem seelischen Tief und seiner Schlaflosigkeit führen. Sein Vorhaben funktioniert eine ganze Zeit. Solange, bis Marla Singer ebenfalls ihre Abende bei den Gruppen verbringt - unter anderem auch in einer Gruppe für Männer mit Hodenkrebs...

Sie zerstört den Plan von Edward Norton und er verfällt in alte Zeiten mit denselben Problemen, die sie mit sich getragen haben. Doch dann begegnet er auf einem geschäftlichen Flug den Seifenhändler Tyler Durden, der sein Leben wieder interessant macht. Zusammen gründen die beiden den "Fight Club", in denen sich die Mitglieder nach strikten Regeln ihre Probleme aus dem Leib prügeln. Allerdings kennt sich Tyler mit mehr als nur Seife aus und der Fight Club driftet ebenfalls immer mehr vom eigentlichen Ziel ab...

Warum soll man sich den Film angucken?
Da wären die schauspielerischen Leistungen von allen Schauspielern, insbesondere von Edward Norton, zu erwähnen. Die teils lustigen, teils knallharten Typen und natürlich das genial geschriebene Drehbuch, das dem Leitfaden des gleichnamigen des Buches von Chuck Palahniuk folgt. Wem die Kampfszenen nicht zu brutal sind, wer nichts gegen Blut und Knochenbrüche hat, der kann sich auf 139 Minuten Filmspaß freuen. Denn der Film ist eine Ode an das Filmemachen!

Ein Video zum Schluss, mit dem besten Satz zum Schluss - natürlich auf Englisch. Ach ja, ich sollte sagen, dass sich erst Jugendliche ab 16 Jahren das Video angucken sollten, denn Jugendschutz geht vor ;-)


Freitag, 30. Mai 2008

Antihelden sind cool

Weil heute nichts im Fernsehen läuft, was mich interessiert, habe ich mich dazu entschlossen, einen Riddick-Abend zu veranstalten. Drauf gekommen bin ich allerdings doch durch einen Film, der heute Abend läuft. Denn in "Der Gigant aus dem All" hat Vin Diesel dem Giganten, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, im Original seine Stimme verliehen.

Donnerstag, 29. Mai 2008

Heute im TV: Threat Matrix (2)

Die letzte Folge war nicht so spannend, das weiß wohl auch Kilmer...

Na, die Folge heute gefällt mir doch schon um einiges besser. Die Synchro passt besser zu den Lippenbewegungen, die Geschichte ist spannender. Auch wenn in knapp 45 Minuten Serie natürlich nicht viel Zeit ist, um spannende Wendungen einzubringen, wie in fortlaufenden Geschichten à la 24 oder Prison Break. Dennoch bin ich nun guter Dinger, dass die Serie sich noch steigern kann und fesselnder wird.


Sonntag, 25. Mai 2008

Eine Erfahrung mehr


Mal wieder ein "East-Euro-Vision-Song Contest", wenn man so will. Die östlichen Länder waren größtenteils in der vorderen Hälfte zu finden. Deutschland war immerhin nicht letzter, allerdings mit gleicher Punktzahl wie die beiden letzten. Die "Lucy-Punkte" aus Bulgarien, wie Thomas Hermann sie nennt, haben wenigstens eine zweistellige Punktzahl rausspringen lassen. Ansonsten gabs nur aus der Schweiz Nachbarschaftshilfe.
Immerhin die Auftritte waren insgesamt besser und professioneller als im letzten Jahr. Aber eins blieb natürlich wie immer. Leichtbekleidet Frauen haben Wirkung gezeigt. Griechenland zum Beispiel, wurde dritter. Anscheinend hatten unsere "Nicht-Engel" noch zu viel an. Dummgelaufen.
Was kann man noch für Worte verlieren? Zum Einen über den schwedischen Punktebekanntgeber, der entweder nicht lesen konnte, kurzsichtig, betrunken oder high war oder nicht wusste wo denn der verdammte Teleprompter stand. Zum Anderen über die tschechische Vorzeigedame, die besser aussah als sie lesen konnte. Das gab meiner Meinung nach dem Kommentator noch lange nicht das Recht, darüber zu spotten, wo doch seine Leistung mehr schlecht als recht war - ja grauenvoll. Wer den Auftritt der No Angels gesehen hat, wird mir sicher zustimmen, dass der Auftritt alles außer etwas gelungenes war, wie der Kommentator mehrfach erwähnte.
So bleibt der Eurovision Song Contest für Deutschland nur interessant, weil es Geld dafür bezahlt. Aber irgendwann wird noch mal eine Nicole kommen und die Fahne "für uns hoch heben", oder was meintest du Thomas?

Freitag, 23. Mai 2008

Wieder da: 24 Staffel 1

Ab nächster Woche Mittwoch zeigt RTL II noch einmal die erste Staffel von 24. Von 1.30-5.30 werden die ersten 4 Folgen übertragen. Wer also nachts nicht schlafen kann, hat ab sofort wieder was spannendes zum wach bleiben...

Festgesetzt: 24 Staffel 6 hat Termin

Die 6. Staffel der Action-Serie 24 startet am 23. Juni, also montags, um 22:15 Uhr. Die Staffel wird in Doppelfolgen ausgestrahlt. Die Uhrzeit ist für mich leicht nachzuvollziehen, da die Serie nun nicht wirklich für 12 oder gar 6-Jährige, die um 20:15 ja durchaus noch vor der Glotze hängen, geeignet ist. Für Schüler wie mich ist der Montag allerdings ein größeres Problem als die Uhrzeit.
Da die 5. Staffel bei RTL II schon gekränkelt hat, glaube ich nicht, dass sich Pro7 mit dem Sendeplatz einen Gefallen getan hat, auch weil bisher noch keine Werbung für die Staffel gemacht wurde. Ich bin auf jeden Fall froh, die Staffel bereits gesehen zu haben. Denn so muss ich mich nicht in ewige Streits mit meinen Eltern einlassen, weil ich noch so spät fernsehe.

Reingeschaut: The Rookie Day 1+2


The Rookie ist eine kleine Serie, die 24-Fans wahrscheinlich schon länger bestens bekannt sein dürfte. Ich kannte sie bisher nur vom Hören-Sagen und habe mich nun auch dazu herabgelassen, mir die ersten beiden Tage der Serie anzuschauen. Unter anderem aus dem Grund, weil ich nix anderes zum Gucken da habe...
Das ging dann auch ziemlich schnell. Denn anders als beim großen Bruder 24, denn daraus ist The Rookie entstanden, wird nicht ein ganzer Tag gezeigt, sondern lediglich ein kleiner Ausschnitt daraus. Der Rookie Jason Blaine arbeitet bei der CTU, erledigt dort Laufburschenarbeiten, holt Kaffee und ähnliches.


Der erste Tag - Day 1

3 Kapitel umfassen Tag 1. Jason wird um die Ecke geschickt, um den Kollegen Kaffee zu besorgen. Dabei rettet er zuerst einmal einer alten Dame das Leben, die beim Überqueren einer Straße ums Haar von einem Lieferwagen überfahren wurde. Eben diesen Lieferwagen sieht Jason im Coffeeshop ein zweites Mal. er beobachtet, wie drei Männer mit Waffen auf die andere Straßenseite zu einer Bank zusteuern. Ohne Waffe folgt Jason den Bankräubern durch den Hintereingang der Bank, um sie schließlich um ihren Erfolg zu bringen.

Der zweite Tag - Day 2

Wieder einmal 3 Kapitel, zu je knapp 4 Minuten. Diesmal darf der Rookie seinem Chef in dessen Wagen in die Wüste zu einer Landebahn folgen, um ihm seinen PDA zu bringen. Auch diesesmal gerät Jason in eine knifflige Lage. Osteuropäische Terroristen wollen das Flugzeug aus der Luft holen, das auf der eben angesprochenen Landebahn landen soll. Er folgt ihnen und bringt sie zur Strecke. wie auch in der ersten Folge, erntet er freiwillig nicht das Lob für seine Taten, sondern erfindet eine andere Geschichte für das Geschehene. Als er kurz nach seiner Heldentat seinen Chef den PDA übergeben hat, darf er wieder seinen eigentlichen Aufgaben nachkommen. Angefangen damit, den Wagen des Chefs in die Waschstraße zu fahren.


Die Folgen, sowie die neue 6 Kapitel umfassende Folge, können hier kostenlos angeschaut werden. Allerdings nur auf Englisch und ohne Untertitel. Wer es trotzdem versteht, kann eine kleine, professionelle Serie gucken, die nicht viel Zeit in Anspruch nimmt. Dafür werden allerdings auch keine Ursachen für die aufkommenden Probleme erklärt. Dafür gibts aber unkomplizierte Action mit sympathischen Charakteren.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Neu im TV

22:15 in Sat1, die neue Serie Threat Matrix - Alarmstufe Rot startet im deutschen Free-TV. Mal abgesehen vom Namen, der mal wieder furchtbar entstellt wurde, was ja zur Mode bei eingedeutschten Filmtiteln wird, ist die Serie OK. Nicht mehr, nicht weniger.
Die schauspielerischen Leistungen schwanken gewaltig zwischen gut und lächerlich, außerdem ist die Synchronisation nicht synchron. Da wäre das Original auf jeden Fall besser, wie es sonst ja auch ist. Aber hier wurde die Synchro eben doch deutlich in den Sand gesetzt.
Nun gut, abgesehen von den "deutschen Macken" hat die Folge mich dennoch nicht ganz überzeugen können. Eine Actionserie sollte nunmal actionlastig sein, das fehlt mir in der ersten Folge noch total. Im Vergleich zu einer Folge 24, ist Threat Matrix genau richtig zum Einschlafen. Immerhin war die Folge dann doch an zwei, drei Stellen kurz spannend, aber eben ohne das etwas gehetzt wirkt. Das fehlt mir nämlich auch. Hektik. Denn die wird eigentlich ganz raus genommen, was natürlich an der Spannung nagt. Vielleicht gehe ich etwas zu hart ins Gericht mit der Serie, aber ich hoffe, dass die kommenden Folgen besser werden, sonst habe ich Threat Matrix die längste Zeit gesehen.

Dienstag, 20. Mai 2008

Neulich bei Mr. Monk


Stottlemeyer: Was ist das?
Monk: Das ist ein Luftbefeuchter.
Stottlemeyer (zeigt auf die andere Seite vom Bett): Und was ist das?
Monk: Das ist ein Luftentfeuchter...

Monk Folge 48, "Mr Monk hütet das Bett", RTL, Di 20.05.2008

24 Stunden vorbei

So, 24 Staffel 6 ist geschafft - auf Englisch. Ich bin so stolz. Naja, die Staffel zeigt mir aber doch, dass den Autoren so langsam die Ideen ausgehen. Okay, wieder einmal ist alles etwas größer und dramatischer, aber schon wieder Atombomben, muss das sein?
Mal abgesehen von dieser kreativen Armut von der Bedrohung, hat mich die Staffel aber insgesamt nicht enttäuscht. Zwar hat meine Lust am Weiterschauen in der Mitte enorm nachgelassen, was noch nie passiert ist bei der Serie, dafür ist das Ende das bombastistischste Staffelfinale, dass ich je gesehen habe - Hut ab.
Tja, der Anfang ist auch super. Die Episoden in der Mitte können das Niveau allerdings nicht halten, deshalb war dort die Lust nicht mehr ganz vorhanden.
Dafür sind neue Charaktere hinzugekommen, was ja nach der 5. Staffel auch dringend nötig war, die auch größtenteils sympathisch rüberkommen. Die Bösewichte sind natürlich schön skrupellos, wie es sein muss.
Deshalb explodiert mehr, wird mehr geschossen, mehr gefoltert, mehr gejagt aber auch mehr gelitten. Noch mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.
Wer nicht bis Sommer warten kann, denn dann soll die 6. Staffel im deutschen Fernsehen starten, dem rate ich zum UK-Import der DVD-Box - es lohnt sich für alle 24-Fans.

Dienstag, 15. April 2008

Getestet

Schreibblockade überwunden und meine Ergebnisse in Worte gefasst. In mehr als 1200 Worte. Wer sich den langen Text über Assassin's Creed durchliest, bin ich zutiefst dankbar. Dann hätten sich die Mühen gelohnt. Wie immer hoffe ich auf Kommentare, Verbesserungen und Kritik (lieber positive ;-) )
Ansonsten muss ich noch anmerken, dass Screenshots bald möglich nachgeliefert werden und ein Video noch nicht ausgeschlossen ist. Mal sehen, wieviel Zeit ich dafür opfern kann und werde. Jetzt wünsche ich noch allen einen schönen Abend, ob mit PC- und Videospielen oder mit Fußball. Wichtig ist nur: Viel Spaß!